[enthält unbezahlte Werbung] Am vergangenen Wochenende haben über 500 Freiwillige in 210 selbstorganisierten Teams an der Kampagne „Allgäuer Alpen CleanUP Days“ mitgemacht. Ihre Mission: Die Umwelt und ihre Heimat von liegen gebliebenem Müll zu befreien. Ideengeber und Organisatoren sind Martin Säckl, Raphael Vogler und Simon Abele von der Initiative „Patron Plasticfree Peaks“. Nach der Premiere im letzten Jahr, waren sie sich sicher, dass auch 2020 genügend Müll in der Umwelt zu finden sein würde. 

Als Teil der „Winkel Waste Watchers“ war ich heuer dabei, um in der Starzlachklamm bei Winkel aufzuräumen.

Die „Winkel Waste Watchers“ stellen sich vor

Die „Winkel Waste Watchers“, das sind u.a. Andi und Mona aus Norddeutschland. Beide sind erst vor wenigen Wochen ins Allgäu gezogen. Sie ist eigentlich Journalistin, er Unternehmensberater. Nach ihrer Weltreise wollen sie gemeinsam einen Neustart in den Bergen wagen – voller Zuversicht und Lebensfreude. Mona arbeitet erst einmal auf einer Alpe. Und nicht irgendeiner: Wie der Zufall es will nämlich auf der Strausbergalpe, über die ich bei meiner Wanderung am Imberger Horn berichtet habe. Andi hat sich im letzten Jahr selbständig gemacht und hilft Menschen dabei, dass sie ihre Ziele auch wirklich erreichen.

Müllsammler im Einsatz

Keine fünf Minuten waren vergangen und schon stand ich inmitten eines großen, weichen Hundehaufens – damit war der Tag und mein Credo eingeläutet. 

Meine Mitsammler amüsierten sich herrlich und auch der restliche Tag blieb eine riesen Gaudi. Nicht nur wegen der wiederkehrenden, unverhofften Überraschungen, sondern auch dank der lustigen Truppe. Auf meinem Instagram-Kanal findest du dazu stichhaltiges Videomaterial 😉 

Mithilfe unseres CleanUP-Kits, bestehend aus einer wiederverwendbaren Mülltüte und Zange zogen wir los. Wir ließen keine Spur aus, um den achtlos in der Natur zurückgelassenen Müll aufzuspüren. Parkplätze, Sitzbänke, Bäche und Abhänge entlang des Weges sowie versteckte Ecken für das große und kleine Geschäft waren die Hotspots für Abfall und Unrat. Lebensmittelverpackungen, Bonbonpapiere, To-go-Becher, kaputte Schuhe, Glasscherben, Plastikrohre – das und mehr stach uns alle paar Meter ins Auge.

Mit diesen 8 Tipps kannst du beim Wandern die Natur schützen